SABINE MORITZ

Sabine Moritz

*1969 Quedlinburg – lebt in Köln

Sabine Moritz ist Tochter eines Chemikerehepaars. 1973 verunglückt ihr Vater bei einem Arbeitsunfall tödlich. 1989 beginnt Moritz ein Studium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, welches sie 1991 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Markus Lüpertz und Gerhard Richter fortsetzt. 1995 heiratet sie Gerhard Richter. Mit ihm hat sie drei Kinder.

Sabine Moritz arbeitet in Serien. Ihre erste zeichnerische Serie, «Lobeda», beginnt sie noch während ihres Studiums. Darin setzt sie sich mit ihrer Kindheit und Jugend auseinander. In den 2000er Jahre entstehen Zeichnungen und Blumenstillleben. In ihren Werken interessiert sich die Künstlerin für Geschichte und geopolitischen Aktualitäten. So dienen in ihrer 2004 begonnenen Werkgruppe der «Helikopter» Pressefotografien der Kriege in Afghanistan und im Irak als Vorlagen. Auch setzt sie sich in einigen Gemälden mit der Rolle der Frau in der Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs auseinander.

2014 und 2015 entstehen Masken- und Schädeldarstellungen. Seit 2015 arbeitet die Künstlerin immer abstrakter. Ab 2011 folgen nationale und internationale Ausstellungen in Galerien und Institutionen, wie in der Bremerhavener Kunsthalle und der Kunsthalle Rostock.

Ausstellungen

Sabine Moritz, Chrysanthemen und Drache, 2015

28. Januar – 11. März 2016

Sabine Moritz

Blumen, Masken, Schädel

Sabine Moritz überrascht immer wieder mit neuen Bildmotiven. Sie malt und zeichnet Blumen, Objekte, aber auch Schiffe, Helikopter, Häuser und Menschen. Ausgangspunkt ist ihre Faszination von Realität.

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Katalog

Auszug

„Mir scheint es so, als ließe sich in den Bildern die Zeit anhalten. Im Leben kommt alles zu einem Ende, hört auf zu sein. Wir können die Lilien beim Wachsen, in der Blüte und im Verwelken beobachten und leben selbst weiter. Die Objekte dagegen überdauern wiederum uns. In seiner Existenz steht der Mensch irgendwo dazwischen.“ 

Sabine Moritz