LOUISE BOURGEOIS

Louise Bourgeois

Louise Bourgeois (geb. 1911, Paris, Frankreich; gest. 2010, New York, USA) nutzte den Körper als primäre Form zur Erforschung der menschlichen Existenz. Erinnerung, Liebe, Angst und Verlassenheit stehen im Mittelpunkt ihres komplexen und international bekannten Werks, das poetische Zeichnungen bis hin zu raumfüllenden Installationen umfasst.

Bourgeois wurde 1983 vom französischen Kulturminister zum Offizier des Ordens für Kunst und Literatur ernannt. Sie erhielt weitere Auszeichnungen wie der Grand Prix National de Sculpture der französischen Regierung im Jahr 1991, die National Medal of Arts, überreicht von Präsident Bill Clinton, im Jahr 1997 und die französische Medaille Commander of the Legion of Honor, überreicht von Präsident Nicolas Sarkozy im Jahr 2008. Sie vertrat die Vereinigten Staaten 1993 auf der Biennale von Venedig und wurde 1999 mit dem Goldenen Löwen der Biennale für ihren Beitrag zur zeitgenössischen Kunst ausgezeichnet. 

Bourgeois‘ Werke sind in bedeutenden Sammlungen auf der ganzen Welt zu finden und waren auch in mehreren großen Retrospektiven zu sehen, die unter anderem vom Museum of Modern Art in New York, vom Kunstverein in Frankfurt, von der Tate Modern in London, von der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg, vom Centre Georges Pompidou in Paris und vom Haus der Kunst in München organisiert wurden. 

Ausgewählte Arbeiten

Reinhard Pods, Ohne Titel (will), 1981, Oil on canvas, 200 x 220.3 cm

Louise Bourgeois
Couple

2008
Gouache auf Papier
31,1 x 25,4 cm

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Reinhard Pods, Ohne Titel (will), 1981, Oil on canvas, 200 x 220.3 cm

Louise Bourgeois
House

1984
Marmor
12,1 x 21,1 x 7,3 cm

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Reinhard Pods, Ohne Titel (will), 1981, Oil on canvas, 200 x 220.3 cm

Louise Bourgeois
Toi & Moi

2006
Siebdruck auf Stoff, Ed. 125
31,1 x 25,4 cm

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Ausstellungen

Sara Masüger Untitled, 2021, Acrystal, tin, 15cm x 40cm x 19cm, Unique

4. November – 23. Dezember 2021

Joan Snyder

Silk and Song

Die Ausstellung zeigt Werke verschiedener Künstlergenerationen, angefangen bei Louise Bourgeois, Carol Rama und Eva Aeppli bis hin zu Sara Masüger, Miriam Cahn und Loredana Sperini. Sie alle versuchen, zwischen unseren Sinnen und unserem Körper wieder eine Verbindung herzustellen.

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