ASTRID KLEIN

Astrid Klein

*1951 Köln – lebt in Köln

Astrid Kleins in vier Dekaden entstandenes Œuvre umfasst unterschiedlichste Medien wie Zeichnung, Collage, Fotografie, Text, Malerei, Installation und Skulptur. Schon früh avanciert sie zu einer Pionierin der experimentellen Fotografie und der Fotocollage. Sie hebt Grenzen des Mediums auf; experimentiert, entkontextualisiert und verfremdet. Klein studiert von 1973 bis 1977 an der Fachhochschule für Kunst und Design. 1993 bis 2017 hat sie eine Professur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig inne. 1986 ist sie Gastprofessorin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg.

Schon bald nach ihrem Studienabschluss erfährt Klein durch zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien Anerkennung. Sie ist Teilnehmerin legendärer Ausstellungen wie „… von hier aus“ in Düsseldorf (1984) und „Kunst nach 1945“ in der Nationalgalerie in Berlin (1985), der Biennale in Venedig (1986) und der documenta in Kassel (1987), sowie „Art from Europe“ in der Tate Gallery in London (1987) und „Deutschlandbilder“ im Martin-Gropius-Bau, Berlin (1997). Bis heute sind ihre Werke in Museen auf der ganzen Welt zu sehen: in Nord- und Südamerika, Asien und Europa. Die Deichtorhallen in Hamburg widmen Klein 2018 eine umfangreiche Retrospektive.

Ausgewählte Arbeiten

Reinhard Pods, Ohne Titel (will), 1981, Oil on canvas, 200 x 220.3 cm

Astrid Klein
Ohne Titel (centralnervous)

1999/2007
Neon/Glasröhren, weiß
220 x 330 x 55 cm

Ausstellungen

Astrid Klein, Ohne Titel (centralnervous), 1999/2007, Neon/Glasröhren, weiß, 220 x 330 x 55 cm

4. Juni – 18. Juli 2015

Astrid Klein

Collagen, Spiegel und weiße Bilder

Bildhaft materielle Sinnlichkeit auf der einen Seite und intellektuelle Auseinandersetzung in Form von Text auf der anderen Seite, das sind wesentliche Kennzeichen der Arbeit von Astrid Klein.  Schrift und Bild gehen in ihren unterschiedlichen Arbeiten (Malerei/Collage) eine ebenso faszinierende Einheit ein wie Schrift und Licht: durch Aufleuchten erscheinen die  Inhalte getragen von der Immaterialität des entsprechenden Gegenparts, durch Überstrahlung nähern sich deren Botschaften der Abstraktion.

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