MARIANNA GARTNER

Marianna Gartner

*1963 Winnipeg, Kanada – lebt in Victoria, Kanada

Marianna Gartner wächst als Kind ungarischer Einwanderer in Calgary auf. An der dortigen Universität studiert sie Mitte der 1980er Jahre Malerei und Fotografie. Das künstlerische Klima ist von der Rezeption der Minimal Art und der Konzeptkunst geprägt. Gartner hingegen widmet sich von Anfang an einer figürlichen Malerei, die sich an klassischer Porträtkunst orientiert und die europäische Kunst früherer Jahrhunderte mit ihren Symbolen und vielschichtigen Bedeutungsebenen zitiert.

Die Kanadierin ist in Europa erst seit wenigen Jahren in Ausstellungen vertreten, deren Höhepunkt eine umfangreiche Schau 2011 im Wiener Belvedere war. Zuvor war ihr Werk fast ausschließlich in Kanada und den USA zu sehen. Ihre Bilder hinterfragen das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit, Inszenierung und Illusion. In der zeitgenössischen Porträtmalerei entwickelte Gartner eine eigene Position.

Ausgewählte Arbeiten

Reinhard Pods, Ohne Titel (will), 1981, Oil on canvas, 200 x 220.3 cm

Marianna Gartner
The Double Whammy

2007
Öl auf Leinwand
244 x 137,5 cm

Reinhard Pods, Ohne Titel (will), 1981, Oil on canvas, 200 x 220.3 cm

Marianna Gartner
Seated Sailor and Devil

2008
Öl auf Leinwand
183 x 122 cm

Reinhard Pods, Ohne Titel (will), 1981, Oil on canvas, 200 x 220.3 cm

Marianna Gartner
Green Butterfly Bison

2006
Öl auf Leinwand
30 x 30 cm

Ausstellungen

Franz Gertsch, Bagatelle IV - Silvia, 2008

02. Juli – 26. Juli 2013

Real-Real?

In der Sommerausstellung zeigt die Galerie Haas verschiedene Formen gegenständlicher  Malerei, angefangen bei Figurendarstellungen, Stillleben über Interieurs zu Landschaften. Dazu gehören unter anderen Künstler wie René Magritte und René Wirths mit einer neuen Arbeit,  Kenton Nelson, Felix Rehfeld, Marianna Gartner und Dimitris Tzamouranis, Heribert Ottersbach und Franz Gertsch.

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Katalog

Auszug

„In gewisser Hinsicht meine ich, dass meine Arbeit in hohem Grad mit Charles Darwin verknüpft ist. Ganz augenfällig ist dabei, dass
ich das Tiermotiv verwende; dies habe ich oft dargestellt, indem ich es an eine menschlichen Figur mit einer Kette oder Leine gebunden. habe. Ich nehme an, das ist meine Art, unsere Überlegenheit über andere Arten und Gattungen in Frage zu stellen. Hier ist auch eine Verbindung zu Spencers Theorie über das „Überleben der Stärksten“ oder zu Darwins Satz der „natürlichen Auslese“ zu sehen.“

Marianna Gartner

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