GÜNTER UMBERG

*1942 Bonn – lebt in Köln und Corberon, Frankreich

Günter Umberg, der 1942 in Bonn geboren wurde und heute überwiegend in Frankreich lebt und arbeitet, hat ein Werk geschaffen, das sich der Malerei und ihren grundsätzlichen Faktoren widmet: der Fläche, dem Raum und ihrer Interaktion; der Farbe, dem Pigment, ihrer Beschaffenheit und Erscheinungsweise; den Formen, Konturen und Dimensionen im Kontext aller. Und alles in äußerster Reduktion. Das klingt sehr technisch, rational, abstrakt, ja spröde. Doch sind gerade Umbergs Werke sinnliche und emotional erfassbare Artefakte, die den Betrachter umfänglich fordern.

Umberg interessiert „das sich einverleibende Sehen“ beim Betrachter. Sein Element ist die Farbe. Umberg studiert von 1963 bis 1969 an der Kunstakademie Düsseldorf und dem Nationaal Hoger Instituut voor Schone Kunsten Antwerpen, sowie an den Werkschulen in Köln. In den 1970er Jahren beginnt er sich intensiv mit der Farbe und ihren materiellen und sensuellen Qualitäten auseinanderzusetzen. Von 1982 bis 1988 stellt Umberg in seinem nichtkommerziellen Raum für Malerei in Köln internationale Kollegen wie Josef Albers, Robert Ryman, Brice Marden, Alan Uglow oder Joseph Marioni in Einzelpräsentationen aus. Er selbst wird dank des Kölner Galeristen Rolf Ricke bekannt mit schwarzen Bildern – monochrom sind seine Bilder seit jeher. 1994 hat er seine erste Gastprofessur an der Kunsthochschule Kassel.

2000 bis 2007 ist er Professor für Malerei an der Staatlichen Kunstakademie in Karlsruhe, zudem hat er 2006 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Auf Einladung unter anderem des Museums Ludwig, Köln und des Museums für Moderne Kunst, Frankfurt am Main kuratiert er 2000 beziehungsweise 2002 Ausstellungen mit Werken anderer Künstler, Zeitgenossen und Klassikern. 2005 bekommt Umberg, dessen Bilder auch in Mailand, London, New York und Tokio gezeigt werden, den Fred Thieler Preis für Malerei in Berlin verliehen.

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