MARIELE NEUDECKER

*1965 Düsseldorf – lebt in Bristol/UK

Nach einem einjährigen Studium an der Universität Wuppertal siedelt Mariele Neudecker auf die Britischen Inseln über. Zunächst von 1984-1987 am Crawford College of Art and Design in Irland, studiert sie danach in London, am Goldsmiths’ College und von 1991-1992 am Chelsea College of Art and Design. 1992 macht sie dort ihren Master-Abschluss im Fach Bildhauerei. Zusätzlich bildet sie sich von 1996-1997 in Digital Image Creation und Manipulation am Tower Hamlets College aus.

Neudecker arbeitet in einem breiten Spektrum an Kunstgattungen, neben der Bildhauerei auch in Installationen, Fotografie und Film. In ihrer Kunst untersucht sie die Bildung und historische Verbreitung kultureller Konstrukte. Sie beleuchtet Natur und Technologie, deren Zusammenhänge und Widersprüche, und verbindet sie in einer Art Mikrokosmos, welcher die alle Aspekte des Makrokosmos’ in sich vereint. Die Künstlerin lässt ihr ökologisches Bewusstsein, ihr Interesse an Naturwissenschaften, Philosophie und Literatur in ihre Werke mit einfliessen. Hierfür verwendet die Künstlerin die moderne Technologie, um ein erhöhtes Erleben der Landschaft zu reproduzieren. Sie spricht unsere subjektive und direkte Erfahrung an, wie wir unser Umfeld wahrnehmen können.

Neudeckers Werke werden international ausgestellt, so auch an Biennalen in Japan oder Australien. Sie wird mit etlichen internationalen Preisen und Stipendien geehrt. Seit 1993 unterrichtet die Künstlerin an verschiedenen Hochschulen in Grossbritannien, Deutschland, Kanada und Schweden. 2017-2018 arbeitet sie als Stipendiatin beim CERN an einem Projekt, das die Kunst und Naturwissenschaft verbindet.

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