LEIKO IKEMURA

*1951 Japan – lebt in Berlin

Leiko Ikemura wächst in Japan am Meer auf, zu dem sie eine innige, ihr späteres Werk prägende Beziehung hat, und studiert spanische Literatur an der Fremdsprachen-Universität Ōsaka. 1972 wandert sie nach Spanien aus, um das Studium in Salamanca und Granada zu vertiefen. Parallel hierzu beginnt sie dank der Freundschaft zu einem Bildhauer, plastisch zu arbeiten. Die Zeit von 1973 bis 1978 widmet sie dem Studium der Malerei an der Akademie in Sevilla. Nach zahlreichen Reisen durch Europa siedelt sie schließlich 1979 nach Zürich über. In der Schweiz hinterlässt Leiko Ikemura in der Zürcher Kunstszene der frühen 1980er Jahre ihre ersten markanten Spuren. Zur selben Zeit zeigt der Bonner Kunstverein erstmals ihre Arbeiten.

Auf Einladung der Stadt Nürnberg betätigt sie sich 1983 neun Monate als Stadtzeichnerin und zeigt ihre Arbeiten danach in einer viel beachteten Einzelausstellung in der Kunsthalle Nürnberg. 1985 wird Köln zu ihrem Lebens- und Arbeitsmittelpunkt, später kommt Berlin hinzu. Seit 2013 wohnt sie ausschließlich in der Hauptstadt. Von 1991 bis 2015 lehrt sie als Professorin für Malerei an der Berliner Universität der Künste, seit 2014 hat sie eine Professur honoris causa an der Joshibi Universität für Kunst und Design, Kanagawa, Japan. Weltweit haben ihr Museen und Institutionen Einzelausstellungen gewidmet, darunter das Haggerty Museum of Art, Milwaukee (1999), das Toyota Munincipal Museum of Art, Toyota (2002), das Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz (2002), die Kunsthalle Recklinghausen (2004), das Ulmer Museum (2006), das National Museum of Modern Art, Tokyo (2011), die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (2013) und das Museum für Ostasiatische Kunst, Köln (2015/2016). 2019 zeigten The National Art Center, Tokyo und das Kunstmuseum Basel in Kooperation die bislang größte Retrospektive.

Galerie

Künstlerin ausgestellt:

 14. Januar - 9. März 2013 [...]

08. Juni - 20. Juli 2012 [...]