GÜNTHER FÖRG

1952 Füssen – 2013 Freiburg i. B.

Günther Förg kommt bereits in seinem Studium bei Karl Fred Dahmen an der Akademie der Bildenden Künste in München in Kontakt mit materialbetonter abstrakter Kunst. Schon früh experimentiert Förg mit Blei und Aluminium als Bildträger. Dabei steht das Zusammenspiel des Materials und der Farbe im Zentrum. Farbe und Material ordnen die Bildfläche nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten.

Auf ein narratives Element oder eine metaphysische Aufladung des Dargestellten wird verzichtet. Seine erste Einzelausstellung findet 1980 in der Galerie Rüdiger Schöttle statt und danach folgen internationale Ausstellungen, wie die documenta IX. 1993 wird Förg als Professor an der ZKM Karlsruhe berufen und unterrichtet dort bis 1999. 1996 erhält er den Wolfgang-Hahn-Preis. Ab 1999 bis zu seinem Tod ist er Professor an der Akademie der Bildenden Künste München.

Sein Interesse an Raum, Fläche und Architektur lässt den Künstler Arbeiten auf Papier, Tafelbilder, Wandmalereien, Fotoarbeiten und Skulpturen fertigen. Seine Fotoarbeiten spielen mit der Ästhetik von Architektur, im Besonderen mit den Errungenschaften bedeutender Bauwerke des 20. Jahrhunderts.

Galerie

Mehr Informationen